< Start
< zurück
 Infobank Judengassse Frankfurt am Main
 Häuser  Personen  Familien  Berufe  Ereignisse  Begriffe

 
 
 
 
 
 
 
 

Kassel

Personen und Familien, die den Beinamen Kassel tragen, gab es in Frankfurt schon 1360, also lange vor Errichtung des Frankfurter jüdischen Gettos. Auch später wurden immer wieder Juden aus Kassel in Frankfurt aufgenommen. Durch Verheiratung sind sie besonders mit den Familien Goldschmidt und Buchsbaum verbunden. Der Familienname wurde dann nur noch als Doppelname, etwa GoldschmidtKassel weitergeführt. Im 17. Jahrhundert findet man in der Familie einerseits Personen, deren enge Einbindung in die jüdischen Gemeinde sich darin ausdrückt, daß sie das Amt des Gemeindevorstehers übernahmen. Andererseits gab es in der Familie aber auch einen Mann, nämlich Mosche von Kassel zur Wanne, der zum Christentum übergetreten ist.




© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen