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 Infobank Judengassse Frankfurt am Main
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Ampel

Frontbreite ca. 4 Meter Das Haus Ampel gehörte zu den letzten Häusern, die in der Judengasse errichtet worden sind. Es entstand um 1660, als es vom Nachbarhaus Pflug abgeteilt wurde. Der Erstbewohner des Hauses war Nachum Aach aus dem Pflug, dessen Familie ursprünglich aus Aachen stammte. An die 200 Jahre bewohnten Mitglieder der Familie Rindskopf das Haus. Sie waren aus Nürnberg gegen Ende des 15. Jhrhunderts eingewandert. Ihre eigentlichen Stammhäuser Rindsfuß und Rindskopf lagen weiter südlich in der Gasse. Ende des 17. Jahrhunderts wohnten zwei Familien in dem Haus, die vom Wechselgeschäft und vom Juwelenhandel lebten. Im 18. und 19. Jahrhundert wohnte auch ein Zweig der Familie Bing, die sich Bingo nannte und aus dem Pflug stammte, in dem Haus. Bei dem großen Brand von 1711 wurde das Haus zerstört und später wiederaufgebaut. Im Jahre 1865 übernahm es die Stadt zum Abriß.


© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen