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Schwarzes Schild

Frontbreite ca. 3,4 Meter Das Haus Schwarzes Schild wurde um 1578 als Metzgerbehausung gebaut, da es ganz in der Nähe der Fleischschirn lag. Die Hausbewohner stammten aus einem gleichnamigen Haus an der Ostseite und nahmen den Hausnamen bei ihrem Umzug mit. Der Hausname wurde gleichzeitig zum Namen der Familie Schwarzschild, deren Mitglieder an die 250 Jahre die alleinigen Hausbewohner stellten. Gemäß seiner Bestimmung ist das Haus über die Jahrhunderte von zahlreichen Metzgern bewohnt worden. Es lebten aber auch Händler im Haus, so eine Familie, die mit Garn handelte. Im 17. Jahrhundert kehrte hierher der Vorsänger Jisrael Schwarzschild zurück, der als Schächter in Deutz und im Kölner Umland tätig gewesen war. Bei dem großen Brand von 1711 wurde das Haus zerstört und kurz darauf wiederaufgebaut. Im Jahre 1843 übernahm es die Stadt zum späteren Abbruch.


© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen