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Goldenes Rößlein

Frontbreite ca. 4,4 Meter Das Haus Goldenes Rößlein wurde 1509 von Simon von Geismar erbaut. Simon war vier Jahre zuvor in die Frankfurter Stättigkeit aufgenommen worden. Nach seinem Tode im Jahre 1520 blieben seine Witwe, ihr Sohn und dessen Ehefrau bis zur Mitte des Jahrhunderts im Haus wohnen. Weitere Bewohner waren Mitglieder der Familien Goldschmidt, Fuld, Schloß und Schiff. Meyer Isaac Fuld, der im 17. Jahrhundert im Haus wohnte, war Mitglied der Beerdigungsbrüderschaft. Es wurde von ihm gesagt, er sei "redlich in Handel und Wandel, zu jeder guten Tat allzeit bereit." Im Jahre 1694 lebten hier ein Witwer und sein Sohn, die mit Gewürzen handelten, sowie ein Knecht und eine Magd. 1703 bewohnten zwei, 1709 drei Familien das Haus. Bei dem großen Brand von 1711 wurde das Haus zerstört und kurz darauf wiederaufgebaut. Im Jahre 1880 ging es in städtischen Besitz über und wurde abgebrochen.


© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen