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Die Hauptsynagoge

Frontbreite ca. 24,50 Meter, Tiefe ca. 25,60 Meter Die Hauptsynagoge war das Zentrum des religiösen und gesellschaftlichen Lebens der Jüdischen Gemeinde . Mit einer Frontbreite von ca. 24,50 Meter und einer Tiefe von ca. 25,60 Metern war sie mit Abstand das größte und stattlichste Bauwerk in der Frankfurter Judengasse. Sie wurde als eines der ersten Gebäude des Ghettos erbaut und später mehrfach erweitert. 1711 beim großen Gassenbrand wurde die Hauptsynagoge wie alle anderen Häuser ein Raub der Flammen. Wenige Wochen nach ihrer Zerstörung begann die Gemeinde unter großer Anteilnahme der Gemeindemitglieder, ihr Gotteshaus rasch wiederaufzubauen. Die Synagoge war das erste Gebäude, das nach der Katastrophe wiederhergestellt war. Es bestand bis ins Jahr 1854, als es abgerissen wurde. An seiner Stelle entstand 1860 die neue Hauptsynagoge der Jüdischen Gemeinde. Sie war bis zu ihrer Zerstörung durch die Nazis in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens in Frankfurt. Außer der Hauptsynagogehatte es in der Judengasse noch kleinere Synagogen gegeben, so in der Klause im Haus zum Warmen Bad und im Hospital.


© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen