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 Infobank Judengassse Frankfurt am Main
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Rote Rose

Frontbreite ca. 2,10 Meter Das Haus Rote Rose wurde Ende des 15. Jahrhunderts wenige Jahrzehnte nach Einrichtung des Frankfurter Ghettos erbaut. In den 300 Jahren seines Bestehens wohnten fast ein Dutzend verschiedener Familien in dem Haus. Eine von ihnen war die Familie HahnSchwelm. Sie hat sich weit verzweigt und auf andere Häuser der Judengasse verteilt, etwa die Nachbarhäuser Biesemknopf und Roter Hahn. Ihre Zweige nahmen teilweise andere Namen an. So ist aus der Familie Hahn die berühmteste unter Frankfurts jüdischen Familien, die Familie Rothschild hervorgegangen. Bei den großen Bränden in der Judengasse in den Jahren 1711, 1721 und 1796 wurde das Haus Rote Rose dreimal zerstört. Während es nach den beiden ersten Bränden wiederaufgebaut wurde, entschied man sich nach dem Brand von 1796 für eine großzügige Neugestaltung des gesamten nördichen Gassenareals. Das Haus verschwand dabei endgültig aus dem Frankfurter Stadtbild.


© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen