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 Infobank Judengassse Frankfurt am Main
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Goldene Rose

Frontbreite ca. 2,10 Meter Das Haus Goldene Rose wurde 1561 erbaut. Die weitverzweigten Familien Schuster-Öttingen und Fuld waren seine hauptsächlichen Bewohner. Beide gehörten zum Kreis der wohlhabenden Frankfurter jüdischen Familien. Sie betätigten sich in den verschiedenen Branchen des Warenhandels, des Geld- und des Wechselgeschäfts. Insbesondere von Samuel Meyer Fuld ist überliefert, daß er zusammen mit seinem Bruder Wolf aus dem Haus Holunderbaum eine bedeutende Warenhandlung in Räumlichkeiten außerhalb der Judengasse betrieben hat. Bei den großen Bränden in der Judengasse in den Jahren 1711, 1721 und 1796 wurde das Haus Goldene Rose dreimal zerstört. Während es nach den beiden ersten Bränden wiederaufgebaut wurde, entschied man sich nach dem Brand von 1796 für eine groß-zügige Neugestaltung des gesamten nördlichen Gassenareals. Das Haus verschwand dabei endgültig aus dem Frankfurter Stadtbild.


© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen