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Goldene Schachtel

Frontbreite ca. 4,1 Meter Das Haus Goldene Schachtel wurde um 1600 erbaut. Es entstand, als das Haus Goldener Löwe abgerissen und durch insgesamt sieben Neubauten, zwei Vorder- und fünf Hinterhäuser, ersetzt wurde. Es war das dritte der fünf Hinterhäuser in der Neugasse, die als kleine Seitensackgasse am Südende der Gasse abzweigte. In dem Haus wohnten ebenso wie in den anderen Häusern am Südende der Gasse Metzger und Jobwächter, das sind Nachtwächter. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts lebte hier auch ein Schulmeister. Zeitweilig hielten sich in dem Haus auch einige Fremde auf, die noch nicht in die Frankfurter Stättigkeit aufgenommen worden waren. Bei dem großen Brand von 1711 wurde das Haus zerstört und 1717 wiederaufgebaut. Im Jahre 1884 wurde es von der Stadt übernommen und bald darauf abgerissen.


© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen