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Hoffmann, Jakob

(1881-1956) Jakob Hoffmann war von 1922-1937 orthodoxer Rabbiner der Israelitischen Gemeinde und Nachfolger von Nechemja Anton Nobel. Hoffmann wurde 1881 in Ungarn geboren und studierte in Wien Philosophie. Im Jahre 1908 erhielt er seine Ordination als Rabbiner, 1919 promovierte er. Er war Rabbiner in Wien, Kostel (Tschechoslowakei) und Radautz (Rumänien), ehe er im Jahre 1922 nach Frankfurt an die BörneplatzSynagoge berufen wurde. Er baute eine Jeschiwa, eine jüdische Talmudhochschule, auf und war in der religiösen zionistischen Organisation "Misrachi" leitend tätig. Im Jahre 1937 wurde er von der Gestapo verhaftet und als Staatsfeind ausgewiesen. Er emigrierte in die USA und war in New York als Rabbiner tätig. Im Jahre 1952 wanderte er nach Israel aus und verstarb dort im gleichen Jahr. Er veröffentlichte zahlreiche Werke, so wissenschaftliche Kommentare zu Teilen des Talmuds und Schriften zu religionsphilosophischen Fragen.




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