< Start
< zurück
 Infobank Judengassse Frankfurt am Main
 Häuser  Personen  Familien  Berufe  Ereignisse  Begriffe

 

Purim

Das Purimfest wird am 14./15. Adar, d.i. im Frühjahr, gefeiert. Es soll an die Errettung der persischen Juden vor der Vernichtung erinnern. In der Synagoge wird die Megillat Esther, das Buch Esther, verlesen, die die Enstehung des Festes erzählt. Allerdings entspricht die Festlegende nicht den historischen Tatsachen. Ein alter Brauch ist es, daß die Kinder beim Verlesen der Estherrolle mit besonderen Purimrasseln lärmen, wenn der Name des persischen Judenfeindes Haman erwähnt wird. Der Tag vor dem Fest, der 13. Adar, ist ein Fasttag. Purim ist ein profanes, weltliches Fest, an dem die Arbeit gestattet ist. Es ist vor allem ein sehr fröhliches Fest. Man schickt den Freunden Geschenke, gibt den Armen Gaben, kocht besondere Speisen, trinkt Alkohol, und verkleidet sich.








© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen