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 Infobank Judengassse Frankfurt am Main
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Klause/Lehrhaus

Die Klause, deren Name vom lateinischen clusa, wörtlich abgeschlossener Raum, herrührt, ist ein religiöses Lehrhaus, das im allgemeinen von einer oder mehreren Stiftungen erhalten wird. In der Klause widmen sich jüdische Studenten und Gelehrte unter der Leitung des Klausrabbiners dem Talmudstudium. In der Judengasse befand sich eine Klause in dem Haus zum Warmen Bad, das später "Klause" genannt wurde. Diese war um 1680 von dem jüdischen Wohltäter Manasse Darmstädter gestiftet worden. In diesem Hause wohnte auch der Klausrabbiner. Die Klause diente den Studierenden stets auch zum Beten und war damit eine der vier in der Judengasse befindlichen Synagogen.




© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen