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 Infobank Judengassse Frankfurt am Main
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Synagoge

In der Synagoge, dem jüdischen Bethaus, findet der gemeinsame Gottesdienst statt. Gleichzeitig dient die Synagoge auch als Unterrichts- und Versammlungsort. Im Zentrum des Gottesdienstes steht die Lesung der Thora, der Fünf Bücher Mose. Die Thorarollen befinden sich im Thoraschrein. Das Vorbeterpult, der Almemor, an dem der Vorbeter beim lauten Vorsagen der Gebete steht, befindet sich je nach Ritus in der Mitte oder vorne in der Synagoge. Auch die Anordnung der Sitzplätze variiert. In Synagogen des orthodoxen Ritus, wie sie in Frankfurt bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ausschließlich zu finden waren, sitzen die Frauen von den Männern getrennt, oftmals auf einer Empore, der Frauenempore. Die Synagoge der Judengasse wurde 1462 mit der Einrichtung der Judengasse erbaut. An dieser Stelle befand sich stets die Hauptsynagoge, bis sie am 9.November 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde.






© Jüd. Museum Frankfurt 1992-2002  /  Quellen